Sonnenschutzfolien
Sonnenschutzfolien: Definition und Funktion
Während der heißen Tage werden Sonnenschutzfolien häufig als schnelle Lösung für Hitze- und Sonnenschutz am Fenster eingesetzt. Je nach Ausführung unterscheiden sie sich in Tönung, Lichtdurchlässigkeit und UV-Schutz. Was Sonnenschutzfolien sind, wie sie funktionieren und warum außenliegender Sonnenschutz in Form von Rollladen, Raffstoren oder Textilscreens eine sinnvollere Alternative darstellt, erfahren Sie hier.
Sonnenschutzfolien: Das Wichtigste in Kürze
Was sind Sonnenschutzfolien? Sonnenschutzfolien sind dünne Folien, die auf Fensterscheiben angeklebt werden und je nach Ausführung Sonneneinstrahlung, Blendung und Wärmeeintrag unterschiedlich stark reduzieren.
Sind Sonnenschutzfolien sinnvoll? Sonnenschutzfolien sind eine einfache und kostengünstige Nachrüstlösung, bieten jedoch im Vergleich zu verstellbaren Sonnenschutzsystemen eine weniger flexible Schutzwirkung.
Was ist besser: Sonnenschutzfolien innen oder außen? Außen angebrachte Sonnenschutzfolien bieten in der Regel einen wirksameren Hitzeschutz, da sie die Sonnenstrahlung bereits vor der Verglasung reflektieren.
Alternativen zu Sonnenschutzfolien: Außenliegende Sonnenschutzsysteme wie Rollladen, Raffstoren und Textilscreens halten 75 % der Sonneneinstrahlung bereits vor dem Fenster ab und lassen sich flexibler an Wetter und Tageszeit anpassen.
Was sind Sonnenschutzfolien?
Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei Sonnenschutzfolien (auch Gebäude- oder Flachglasfolien genannt) um dünne Folien, die auf Fensterscheiben angebracht werden. Sie reflektieren bzw. absorbieren einen Teil der einfallenden Sonnenstrahlung und reduzieren dadurch den Wärmeeintrag in den Innenraum. Gleichzeitig können sie Blendungen verringern und vor ungewollten Einblicken in das Zuhause schützen.
Je nach Produkt unterscheiden sich Sonnenschutzfolien in ihrer Tönung. Je stärker die Tönung ausfällt, desto besser ist in der Regel der Sichtschutz, Blendschutz und Hitzeschutz. Der Blick nach draußen bleibt dabei meist weiterhin möglich. Viele Sonnenschutzfolien verfügen zudem über einen integrierten UV-Schutz. Dieser soll Möbel, Bodenbeläge und andere Einrichtungsgegenstände vor dem Vergilben oder Ausbleichen schützen.
Sind Sonnenschutzfolien sinnvoll?
Sonnenschutzfolien können je nach Fenstersituation eine einfache und kostengünstige Option sein. Für eine realistische Einschätzung müssen jedoch sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen beleuchtet werden.
Vorteile von Sonnenschutzfolien für Fenster
Ein wesentlicher Vorteil von Sonnenschutzfolien besteht in der vergleichsweise einfachen Nachrüstung. Weder müssen die Fenster ausgetauscht werden, noch sind sonstige größere bauliche Veränderungen nötig Das macht Sonnenschutzfolien zu einer besonders kostengünstigen Option.
Sonnenschutzfolien benötigen zudem keinen zusätzlichen Platz am Fenster und beeinflussen die Bedienung der Fenster in der Regel nicht. Je nach Ausführung können sie außerdem unterschiedliche Anforderungen miteinander verbinden, wie zum Beispiel Hitze-, Sicht- und UV-Schutz. Damit eignen sie sich beispielsweise für einsehbare Fenster oder Räume mit störender Sonneneinstrahlung.
Was sind Nachteile von Sonnenschutzfolien?
Zu den Nachteilen von Sonnenschutzfolien zählt ihre dauerhaft festgelegte Schutzwirkung. Nach der Montage lässt sich der Sonnen- und Sichtschutz nicht flexibel an wechselnde Wetterbedingungen oder Jahreszeiten anpassen.
Je nach Tönungsgrad gelangt dadurch weniger Tageslicht in den Raum. Was im Sommer von Vorteil ist, wird in den Wintermonaten oder an trüben Tagen dann häufig als lästig empfunden.
Montage von Sonnenschutzfolien
Sonnenschutzfolien können grundsätzlich sowohl auf der Innen- als auch auf der Außenseite von Fensterscheiben angebracht werden. Welche Variante geeignet ist, hängt unter anderem von der Verglasung und der Fensterkonstruktion ab. Die Montage ist nicht durch gesetzliche Vorgaben eingeschränkt, das heißt, jede Person darf zu Hause Sonnenschutzfolien an ihren Fenstern ankleben.
Für eine dauerhaft gute Funktion ist in jedem Fall eine sorgfältige Montage entscheidend. Bereits kleine Verschmutzungen können dazu führen, dass Blasen, Falten oder sichtbare Einschlüsse entstehen. Auch Kratzer oder eine ungleichmäßige Verklebung beeinträchtigen das Erscheinungsbild und die Schutzwirkung. Vor der Auswahl und Montage empfiehlt sich deshalb die Beratung durch eine fachkundige Person. So lässt sich am besten feststellen, welche Sonnenschutzfolie für das jeweilige Fenster geeignet ist oder ob ein anderes Sonnenschutzsystem vielleicht die bessere Wahl ist. Außerdem wird bei der Montage durch eine Fachperson das Risiko minimiert, die Fenstergläser zu beschädigen.
Was ist besser: Sonnenschutzfolien innen oder außen?
Sonnenschutzfolien können sowohl innen als auch außen auf der Fensterscheibe angebracht werden. Für einen möglichst wirksamen Hitzeschutz gelten von außen montierte Folien jedoch häufig als die bessere Lösung.
Der Grund liegt in ihrer Position: Außen angebrachte Sonnenschutzfolien reflektieren einen Teil der Sonnenstrahlung bereits, bevor diese direkt auf das Fenster trifft. Dadurch gelangt weniger Wärme durch das Glas und anschließend in den Innenraum. Innen auf der Fensterscheibe montierte Sonnenschutzfolien reduzieren ebenfalls Blendungen und Sonneneinstrahlung. Die Wärme hat das Fensterglas zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits erwärmt, weshalb der Hitzeschutz hier niedriger ausfällt.
Alternativen zu Sonnenschutzfolien
Neben Sonnenschutzfolien werden gelegentlich provisorisch Rettungsdecken als Sonnenschutz am Fenster eingesetzt. Sie reflektieren zwar einen Teil der Sonnenstrahlen, sind jedoch nicht für den dauerhaften Gebrauch vorgesehen. Auf Dauer reißen sie schnell und sind so gut wie gar nicht lichtdurchlässig. Darüber hinaus lassen sie sich schwer befestigen und beeinträchtigen erheblich die Optik der Fensterfront.
Warum außenliegender Sonnenschutz effektiver ist
Die wirksamste Alternative zu Sonnenschutzfolien sind außenliegende Sonnenschutzsysteme. Dazu zählen insbesondere Rollladen, Raffstoren und Textilscreens. Da sie vor dem Fenster montiert werden, halten sie die Sonnenstrahlung bereits vor der Verglasung ab und verringern den Wärmeeintrag um bis zu 75 %.
Rollladen zeichnen sich durch eine besonders gute Abdunklung sowie hohen Hitze-, Lärm- und Sichtschutz aus. Mit den Lüftungsschlitzen im Rollladenpanzer besteht auch bei geschlossenen Rollladen weiterhin eine angenehme Luftzirkulation. Raffstoren ermöglichen es den Anwendern, den Lichteinfall über verstellbare Lamellen flexibel zu steuern, was sie besonders attraktiv für Arbeitsbereiche oder das Wohnzimmer macht. Textilscreens überzeugen mit ihrem robusten, modernen Gewebe, das zuverlässigen Sichtschutz bei gleichzeitiger Durchsicht nach draußen bietet und eine besonders angenehme Lichtatmosphäre schafft.
Alle drei Systeme können insbesondere mit einer elektrischen Steuerung flexibel an Wetter, Tageszeit und persönliche Bedürfnisse angepasst werden und bieten je nach Ausführung zusätzliche Funktionen für mehr Komfort, beispielsweise die Einbindung in ein Smart Home-System. Falls auch Sie nach einer Lösung zum Sonnenschutz oder Hitzeschutz suchen, kontaktieren Sie jetzt einen ROMA-Fachhändler in Ihrer Nähe.