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Junge in Kinderzimmer vor offenem bodentiefen Fenster mit Absturzsicherung
Sicherheit

Fensterbrüstungen aus Glas: Die sichere Lösung für Ihr Zuhause

18.02.2026

Fensterbrüstungen aus Glas, Metall oder Holz sorgen für mehr Sicherheit, indem sie die Sturzgefahr verringern. Besonders bodentiefe Fenster in höheren Etagen müssen über eine geeignete Absturzsicherung verfügen, da die Sturzgefahr hier deutlich höher ist als bei anderen Fenstern.

Mit einer Absturzsicherung aus Glas sorgen Sie für ausreichend Schutz, ohne die Sicht einzuschränken. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Vorschriften bei Fensterbrüstungen aus Glas einzuhalten sind, und welche weiteren Vorteile gläserne Fensterbrüstungen bieten.

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Fensterbrüstungen aus Glas: Das Wichtigste in Kürze

- Fensterbrüstungen aus Glas dienen als moderne Absturzsicherung für Fenster und kombinieren Sicherheit mit Design.

- Ab einer Sturzhöhe von einem Meter ist eine Absturzsicherung gesetzlich vorgeschrieben – geregelt nach DIN 18008.

- Eine Absturzsicherung aus Glas bietet uneingeschränkte Sicht und fügt sich harmonisch in jede Fassadengestaltung ein.

- Glasbrüstungen bestehen aus Sicherheitsglas mit hoher Tragfähigkeit und Splitterbindung.

- Auch bei bestehenden Gebäuden lässt sich eine Absturzsicherung am Fenster nachrüsten, sofern die statischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Was sind Fensterbrüstungen?

Fensterbrüstungen sind absturzsichernde Fensterelemente. Ab einer bestimmten Sturzhöhe – meist ab einem Meter – gilt eine Absturzsicherung wie eine Fensterbrüstung als verpflichtende Sicherheitsmaßnahme. Insbesondere bodentiefe Fenster in oberen Etagen müssen mit einer Fensterbrüstung abgesichert sein. Die vorgeschriebene Höhe der Brüstung ist variabel und hängt ebenfalls von der Sturzhöhe ab: Bis zu einer Höhe von zwölf Metern muss die Brüstung 90 Zentimeter hoch sein. Liegt die Sturzhöhe darüber, beträgt die Mindestanforderung 110 Zentimetern.

Fensterbrüstungen werden an der Außenwand angebracht, sodass man die Fenster weiterhin problemlos öffnen kann. Das Material des außenliegenden Bauelements ist nach Belieben wählbar und kann an die Architektur des Gebäudes abgestimmt werden. Zur Auswahl stehen in der Regel:

  • Glasbrüstungen,

  • Metallgeländer,

  • Holzkonstruktionen

  • oder Mauerwerksbrüstungen.

Fensterbrüstungen aus Glas: Vorteile im Überblick

Oft werden Absturzsicherungen als Glas als weniger stabil als andere Sicherheitsmaßnahmen wahrgenommen. Allerdings ist diese Annahme veraltet und trifft nicht auf moderne absturzsichernde Verglasungen zu. Absturzsicherungen aus Glas sind für bodentiefe Fenster geeignet und bieten besondere Vorteile gegenüber Fensterbrüstungen aus Metall oder Holz:

  • Unauffälliges Design: Das durchsichtige Material ist besonders unauffällig und stört das architektonische Design des Gebäudes nicht.

  • Uneingeschränkte Sicht: Durch eine Fensterbrüstung aus Glas wird die Sicht und die Sonneneinstrahlung nicht gestört.

  • Gestaltungsfreiheit: Die Wahl zwischen Klarglas, satiniertem Glas oder eingefärbten Scheiben ermöglicht eine individuelle Gestaltung der Fensterbrüstung.

  • Sichtschutz: Satiniertes Glas schützt vor Blicken von außen, ohne die Sonneneinstrahlung zu stören und die Lichtverhältnisse zu verschlechtern.

Normkonforme Absturzsicherung aus Glas

Neben der allgemeinen Pflicht, Fensterbrüstungen ab einer bestimmten Fallhöhe anbringen zu lassen, gelten für absturzsichernde Verglasungen zusätzliche Anforderung. Diese sind in DIN 18008 verbindlich zusammengefasst. Zu den Anforderungen zählen unter anderen:

  • Die Standartsicherheit der verbauten Glasplatten muss im Fall eines Aufpralls – mit Personen oder Gegenständen – erhalten bleiben.

  • Das Glas muss über eine ausreichende Resttragfähigkeit verfügen. Das bedeutet, dass eine Fensterbrüstung aus Glas auch nach einem Bruch noch bestimmte Lasten tragen kann.

  • Die Splitterbindung des Glases muss gewährleistet sein, um Schnittverletzungen vorzubeugen.

  • Für Absturzsicherungen aus Glas muss ein Nachweis über die statische Tragfähigkeit und über die Tragfähigkeit unter Stoßeinwirkung immer vorliegen.

Absturzsicherung für Fenster nachrüsten

Bodentiefe Fenster sind besonders bei modernen Neubauten ein beliebtes Designelement. Hier müssen Fensterbrüstungen von Beginn an vorhanden sein und den festgelegten Vorschriften entsprechen. Dennoch lassen sich Absturzsicherungen für Fenster auch flexibel nachrüsten.

Da die Brüstungen außenliegend sind, finden im Innenraum bei einer Nachrüstung keine Baumaßnahmen statt. Für die Befestigung an der Fassade werden Löcher in die Außenwand gebohrt, an denen die Fassung für die gläserne Fensterbrüstung montiert wird. Umfangreichere Maßnahmen sind nicht nötig, solange die statischen Anforderungen für eine solche Befestigung gegeben sind. Ob sich die Statik eines Gebäudes oder einer bestimmten Wand für die Nachrüstung eignet, sollte immer von Fachkräften überprüft werden. Auch die Montage selbst ist immer von kompetenten Experten durchzuführen.

Kind im Kinderzimmer vor absturzsichernder Glasbrüstung

Sonnenschutz bei Fensterbrüstungen aus Glas

Mit einer Fensterbrüstung aus Glas bleibt die Sicht nach draußen vollständig erhalten. Sie tragen also auch nicht zur Beschattung im Innenraum bei. Deshalb werden an den meisten Fenstern neben Absturzsicherungen auch Maßnahmen zum Sonnenschutz verbaut. Dabei ist es wichtig, dass die Absturzsicherung mit dem Sonnenschutzsystem kompatibel ist.

Bei außenliegenden Sonnenschutzsystemen wie Rollladen, Textilscreens oder Raffstoren ist es wichtig, dass sich Fensterbrüstung und Sonnenschutz nicht in die Quere kommen. Grundsätzlich stellt dies aber kein Problem dar. Oft sind Fensterbrüstungen aus Glas auf einer Ebene mit der Fassade angebracht, sodass sich die Raffstoren- oder Rollladen-Lamellen problemlos schließen lassen.

Wenn die Fensterbrüstung nicht bündig verbaut ist, sollte überprüft werden, ob dies die Installation eines außenliegenden Sonnenschutzes behindert. In der Regel sollten es hier allerdings kaum zu Problemen kommen. Dennoch empfiehlt es sich, einen versierten Fachhändler für die Beratung hinzuzuziehen. Alternativ bietet ROMA Systeme mit integrierter Glas-Absturzsicherung an – für optimalen Sonnenschutz und Sicherheit in einem.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Fensterbrüstungen aus Glas

1. Welche Vorschriften gelten für Fensterbrüstungen aus Glas?

Fensterbrüstungen unterliegen der DIN 18008, die Anforderungen an absturzsichernde Verglasungen festlegt. Dazu zählen Mindesthöhen (90 Zentimeter bis zwölf Meter Sturzhöhe, darüber 110 Zentimeter), Nachweise zur Tragfähigkeit, Resttragfähigkeit und Splitterbindung.

2. Kann man eine Absturzsicherung aus Glas am Fenster nachrüsten?

Ja, eine Absturzsicherung am Fenster lässt sich nachrüsten, wenn die Fassade statisch geeignet ist. Fachbetriebe prüfen die Tragfähigkeit und übernehmen die sichere Montage der Brüstung.

3. Welche Vorteile bietet eine Absturzsicherung aus Glas?

Eine Fensterbrüstung aus Glas ist transparent, modern und pflegeleicht. Sie bietet volle Lichtdurchlässigkeit, schützt vor Stürzen und fügt sich durch ihr unauffälliges Design nahtlos in das Erscheinungsbild der Fassade ein.

4. Ist eine Glasbrüstung mit außenliegenden Sonnenschutzsystemen kompatibel?

Ja, Absturzsicherungen aus Glas können problemlos mit wie Rollladen, Textilscreens oder Raffstoren kombiniert werden. Wichtig ist es, vor der Montage überprüfen zu lassen, ob die Brüstung die Funktion des Sonnenschutzes einschränken könnte.

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